Abschied. Oder: Tschüß 2016 – ein Rückblick.

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…und Zeit und Anlass für mich, nachzudenken, zurück zu schauen und einmal mehr die Jahresrückblickfragen zu beantworten.

Es sind wieder die gleichen Fragen, wie in den Jahren zuvor. Los geht’s!

Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen, eine ganze Menge. Nochmal mehr als im letzten Jahr.

Haare länger oder kürzer?

Eindeutig länger. So finde ich sie jetzt wieder richtig gut, meine Haare sind trotz ihrer Länge gesund, deswegen bleiben sie jetzt so.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war erst neulich beim Augenarzt, weil ich merkte, dass meine Kontaktlinsen nicht mehr passten, ich sah einfach nicht mehr richtig. Natürlich befürchtete ich, dass sich meine Sehkraft verschlechtert haben müsse. Hat sie aber nicht, nein, das Gegenteil war der Fall: Ich sehe besser! Eine Auswirkung meines „fortschreitenden Alters“ (Zitat des Augenarztes, vielen Dank an dieser Stelle), da sich bei manchen Menschen eben dadurch die Netzhaut wieder verstärke. Na gut. Wie auch immer. Ich habe nun neue Linsen und eine neue Brille und den vollen Durchblick.

Ansonsten baue ich weiterhin auf meinen Weitblick und versuche gleichzeitig die Dinge im Blick zu haben, die jetzt stattfinden, die ich jetzt genießen kann, weil wir alle einfach gar nicht wissen, was uns die Zukunft bringen wird.

Mehr ausgegeben oder weniger?

In etwa gleich viel.

Die teuerste Anschaffung?

Unser wundervolles Marimbaphon.

Das leckerste Essen?

Hauptsache mit viel Liebe und Herz zubereitet oder einfach nur bereitgestellt. Wichtig ist eigentlich in erster Linie, mit wem man isst.

Das beeindruckendste Buch?

„Fünf am Meer“ (Emma Sternberg) und „Die letzten Tage der Rabbit Hayes“ (Anna McPartlin)

Der ergreifendste Film?

Ein ganzes halbes Jahr. Hier waren ausnahmsweise das Buch und der Film wundervoll.

Die beste CD?

CDs kaufe ich mir eigentlich gar keine mehr, ich höre meine Musik über einen online-Anbieter oder lade sie mir herunter. Deswegen mache ich einfach mal „beste Musik“ aus dieser Frage. Ich verehre ja seit Jahren, was sage ich, Jahrzehnten deutschsprachige Songpoeten und Musiker. Als jemand, der selbst unheimlich gerne Texte schreibt und Musik liebt, ist das wohl unumgänglich. Diese Gesamtheit von Klang und Wortkraft ergibt für mich unheimliche Vollendung von Kunst. Stundenlang könnte ich mich darin verlieren, indem ich zuhöre oder selber singe. Herrlich.

Das schönste Konzert?

Auftritte von King Ralf beeindrucken mich sehr. Und dann natürlich die Konzerte des Modern Symphonic Percussion Ensembles unter Leitung von Hubert Müllerschön. In letzterem wirken Krissi, Ben und Eli mit.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Mit Schule und mit der Familie.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Mit den mir wichtigsten Menschen.

Vorherrschendes Gefühl 2016?

Erschütterung, Demut, Dankbarkeit, Erstaunen, Liebe und großes Vertrauen.

2016 zum ersten Mal getan?

Einen Schritt gewagt.

2016 nach langer Zeit wieder getan?

Die Zeit vergessen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:

Ungewissheit, Lehrermangel, fehlende Zeit.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass man  Geschenke (wie z.B. auch geschenkte Zeit) nicht gezwungenermaßen zurückgeben muss, sondern dass das ganz von alleine geschieht, wenn man es ehrlich miteinander meint. Geschenkte Zeit ist geschenkte Liebe. Und Liebe kann man nicht ausrechnen. Und Zeit ist unersetzbar.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Freundschaft und Zeit für die, die mir nahe stehen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Freundschaft und Zeit. Die bedingungslose Liebe meiner Kinder.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Du bist die süßeste Mama.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Danke.“ Nur ein kleines Wort. Für mich so viel Bedeutung.

2016 war mit 1 Wort…?

Aufregendstressigwundervollsympathischbeängstigendeiligvollerüberraschungen

 

Nun wünsche ich Ihnen allen ein glückliches und gesundes Jahr 2017! Alles Gute für Sie und Ihre Familien.

Es grüßt Sie

Karolin Ziegler

Hier finden Sie die Jahresrückblicke 2015 und 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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12. Hochzeitstag! Oder: Der Brautkleid-Check!

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Gestern war unser Hochzeitstag. Zum 12. Mal jährte sich unser kirchliches Fest. Es war heiß damals, heißer als es gestern bei uns war. Ein unvergesslicher Tag.

Wir verbrachten unseren Festtag gestern gemütlich am Bodensee. Krissi, Ben und Eli besuchten Oma und Opa. Natürlich schwelgten Joe und ich in Erinnerungen.

Wir redeten über den Tag der Hochzeit, das tolle Essen, die lieben Festgäste, die sich Zeit genommen haben, mit uns bis spät in die Nacht zu feiern, über die Musik und natürlich nicht zuletzt über mein Brautkleid. Es war außergewöhnlich und für mich das Schönste, das ich mir für mich vorstellen konnte. Mit einer Corsage in Bordeaux.

Es hängt im Schrank. Ob es wohl noch passt?

Wagemutig probierte ich das Kleid heute an. Heute, 12 Jahre und 3 Kinder später.

Ich könnte glatt nochmal heiraten! Natürlich denselben Mann 😉❤️, im Kleid von damals.

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Ein gesundes Pausenvesper unterstützt das Lernen. Oder: Kinderleicht mit Rezepten von LaVita!

 

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Avocado-Brot mit Paprika und Sprossen (Bild und Rezept von LaVita)

Wer kennt es nicht, das immer wiederkehrende Problem des Pausenbrotes… Morgens ist es oft hektisch, das eine Kind sucht noch nach den Turnschuhen, das andere muss zur Beeilung angehalten werden, das nächste möchte noch einen Elternbrief unterschrieben haben und selbst sollte man sich auch für die Arbeit fertig machen!

Eltern lassen sich durch die alltägliche Routine oft dazu hinreißen, dem Kind mit einem Griff in den Süßigkeitenschrank einen Schokoriegel für die Pause zuzustecken. Nicht selten haben Kinder aber auch gar kein Vesper dabei bzw. kaufen sich irgendein süßes Teilchen beim örtlichen Bäcker.

Hier bekommen Eltern nun eine tolle Hilfe an die Hand, denn mit LaVitas tollen Rezeptideen wie „Tomate-Mozarella-Ecken“ oder „Avocado-Brot mit Paprika und Sprossen“ (hmmmm, da bekomme ich schon beim Aufschreiben Hunger 😉) und Videoanleitungen macht schon das Zubereiten des gesunden Pausenvespers Freude und der Verzehr natürlich noch viel mehr. Mit nur wenigen Handgriffen und tollen Zutaten ist ein besonderer Pausensnack im Handumdrehen hergestellt und er animiert und motiviert die Kinder, mit Freude und Appetit zu essen.

Hier stelle ich gerne eines der Videos von LaVita vor:

 

Ein gesundes Pausenvesper ist unerlässlich für das Lernen und schulische Arbeiten. Aus meiner täglichen Arbeit als Rektorin und Lehrerin kann ich aus der Praxis berichten, dass der Körper ca. 2-3 Stunden nach dem ersten Frühstück des Tages neue Energie benötigt, um sich kognitiv und auch körperlich erfolgreich betätigen zu können. Kinder, die morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen (was ich aus schulischer Sicht nicht empfehle), brauchen dann für die große Pause in der Schule sogar eine noch umfangreichere Kost als die Kinder, die am Morgen schon gefrühstückt haben.

An meiner Schule achten wir ganz explizit auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Hier gehört als wichtiger Bestandteil das Pausenvesper mit dazu. Wir besprechen das in den Elternabenden und weisen Eltern darauf hin, wie wichtig der Inhalt der Vesperdose für das schulische Lernen ist und was denn ganz konkret gute Energielieferanten für den Schulalltag sind. So dürfen bei uns keine Süßigkeiten mitgebracht und verzehrt werden. Auch bei den Getränken sind  nur Wasser und Saftschorle erlaubt. Eltern unterstützen ihre Kinder auch, indem sie Vorbild sind und selbst im Familienalltag Wert legen auf gesunde Ernährung.

Mit den Kindern schauen wir im Rahmen des Unterrichts immer wieder gemeinsam die mitgebrachten Dinge durch, erläutern die Eigenschaften und Zusammensetzung der Lebensmittel und geben bei Bedarf Verbesserungsvorschläge und Anregungen mit auf den Weg.

Wir messen der Essenszeit, also der großen Pause, eine große Bedeutung bei, nicht nur aus ernährungstechnischen Gründen, sondern auch vor dem Hintergrund sozialer Aspekte. So habe ich mit meinen KollegInnen für unsere Schule im Schulprofil festgeschrieben, dass jede Klasse im Klassenverbund im Klassenzimmer das Pausenvesper gemeinsam einnimmt. Das gemeinsame Essen unterstützt und fördert das soziale Gefüge und die Ausbildung einer Tischkultur. Essen bedeutet Geselligkeit und Atmosphäre und schafft eine Verbindung untereinander. Während die Kinder essen, liest die Lehrkraft im Klassenzimmer vor. Nach der Essenszeit beginnt die große Pause. Da unsere SchülerInnen nun schon in Ruhe gegessen haben, haben sie nun Zeit, sich auszutoben, sich zu bewegen, zu balancieren, zu klettern und zu rennen und sind dann bestens vorbereitet für die nun noch kommenden Schulstunden.

Für unsere o.g. Umsetzung und präventive Arbeit im Bereich Ernährung wurde unsere Schule jüngst mit einem Stern ausgezeichnet.

Mein Tipp: LaVita ist übrigens auch auf Facebook und Youtube zu finden!

Facebook: https://www.facebook.com/lavita/
YouTube: https://www.youtube.com/user/lavitachannel

(sponsored Posting)

 

 

Bye bye 2015. Oder mein ganz persönlicher Jahresrückblick

Das Ende naht. Zumindest das Ende des Jahres 2015. Zeit, hier meinen Jahresrückblick zu verfassen. Ich werde mich an die gleichen Fragen halten, wie im letzten Jahr. Spannend, was dabei in diesem Jahr herauskommt!

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Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Über 8kg und somit wiege ich wieder so viel wie vor den Kindern und trage wieder Kleidergröße 36. Darauf bin ich stolz. Wie ich das gemacht habe? Ernährungsumstellung.
Haare länger oder kürzer? 
Gleiche Länge. Passt genau für mich. Ich kann die Haare offen oder als Zopf tragen.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Augentechnisch ohne Kontaktlinsen nach wie vor blind wie ein Maulwurf. Familientechnisch sehe ich mir gerne alles von der Nähe ganz genau an, um diese wundervollen Momente mit meinem Mann und den Kindern zu genießen. Jobtechnisch halte ich an meinem Weitblick fest. Ich bin die letzten Jahre gut damit gefahren.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Da liege ich gut im Plan. Es standen in diesem Jahr keine großen Umbaumaßnahmen an. Aber ich habe schon welche in Planung 😉

Die teuerste Anschaffung?
Unser Urlaub und die Fahrtauglichkeit meines Familienvans… Dieser hatte im Oktober eine schwache Phase, musste zwei Mal abgeschleppt werden. Also der Bus. Nun ist er wieder wie neu!

Das leckerste Essen?
Omas Braten mit der unübertroffenen Soße.

Das beeindruckenste Buch?
Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek

Der ergreifendste Film?
Bach in Brazil und Honig im Kopf
Die beste CD?
Musik von Andreas Bourani, Johannes Oerding und Max von Milland
Das schönste Konzert?
Ganz klar: Das Minikonzert in Neu-Ulm mit Johannes Oerding. Die Karten habe ich für meine Mama und mich bei Radio7 gewonnen. Unvergesslich schön.image

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Mit meiner Familie und der Schule.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Mit meinem Mann, meinen Kindern, meiner Schwester, meinem Patenkind und Oma und Opa im Garten, beim Grillen, im Urlaub und an Weihnachten. Und dann zweimal ganz allein mit meinem Gatten ein paar Tage im Allgäu.
Vorherrschendes Gefühl 2015?
Demut, (Hoch-)Achtung, Vorsicht, Mitgefühl und Liebe

2015 zum ersten Mal getan?
Mein Patenkind in den Armen gehalten.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
Jeden Tag des Biberacher Schützenfestes dort gewesen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Meinen Unfall beim Fensterputzen. Angina der Kinder im Urlaub. Diese elende Migräne.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Die Bedeutung von Strukturen, Konsequenz und Nachhaltigkeit in der Kindererziehung. Nach wie vor mein Thema.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich habe versucht, so viel Zeit wie nur möglich meiner Familie zu schenken.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die Liebe meiner Familie erfahren zu dürfen. Das Lachen meiner Kinder.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Mama, ganz ruhig bleiben. Tu runterfahren.“
„Meine Modell-Mama! So zarte Haut!“
„Ich hab dich soooooo lieb. Noch mehr als Roquefort-Käse.“ (Das ist in der Tat der Lieblingskäse meines Sohnes!)
(Alles Zitate meiner drei Kinder)

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ihr seid das wertvollste auf der ganzen Welt.

2015 war mit 1 Wort…?
Spannenderfülltwundervollinteressantglücklichintensivgemütlich.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Start ins Jahr 2016. Ich freue mich, wenn Sie auch weiterhin bei uns mitlesen. Vielen Dank für die vielen schönen und aufbauenden Kommentare, Mails und Nachrichten des vergangenen Jahres.
Alles Gute!!

2 Jahre älter innerhalb von 24 Stunden! Oder: Wieso man seinen Personalausweis getrost in den Müll schmeißen kann.

 

Von gestern bis heute bin ich um zwei Jahre gealtert. Ich habe ein Jahr übersprungen. Das habe ich schwarz auf weiß. Gestern war ich noch 38, heute 40. Zumindest will man mir das einreden. Wie es dazu kam? Lesen Sie selbst:

Vor 13 Jahren bin ich zu Hause ausgezogen, seither lebe ich mit meinem Mann hier in Kuhbach. Da dies ein gutes Stück von meinem Heimatdorf entfernt liegt, habe ich meine Konten bei der dortigen Bank aufgelöst. Soweit so gut, ich habe die ganzen 13 Jahre nichts mehr von meiner damaligen Bank gehört, nie Post bekommen, keinerlei Werbung, nichts.

So. Aber jetzt. Nach wie gesagt 13 Jahren bekomme ich vor wenigen Monaten Post von der Außenstelle ebendieser renommierten Bank. Aber nicht zu mir nach Hause, sondern an die Adresse meiner Mutter, wo ich aufgewachsen bin, adressiert an meinen Mädchennamen:

Sehr geehrte Frau H.,

Sie haben bei uns noch ein Sparkonto, mit einem Guthaben. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bank.

Da mir nichts von einem Konto bekannt war, ich aber dennoch neugierig war, habe ich dort angerufen. Schließlich wäre es ja schon irgendwie blöd, hätte ich irgendwo mir noch unbekannte Reichtümer herumliegen.

Der Sachbearbeiter sprach von einem kleinen Guthaben. Naja, besser als nichts.

Ich wollte das natürlich genauer wissen.

Ich sollte meine Daten angeben. Nachdem ich erklärt hatte, dass ich mittlerweile Frau Z. heiße und woanders wohne, wurde ich zur Sicherheit nach meinem Geburtsdatum gefragt. Ich würde das ja bestimmt verstehen. Datenschutz und so.

Klar. Ich nannte mein Geburtsdatum. 27.04.1976.

Schweigen am anderen Ende der Leitung.

„Hallo?!,“ fragte ich, „sind Sie noch da?“

„Ich kann Ihnen leider keine Auskunft geben, das Geburtsjahr stimmt mit den bei uns hinterlegten Daten nicht überein. Hier steht 27.04.1975.“

„Das muss dann ein Fehler bei Ihnen sein.“ versuchte ich zu erklären. „Ich kann Ihnen gerne meinen Personalausweis vorlegen. Ich bin 1976 geboren.“

„Das ist ja aber dann kein wirklicher Beweis.“

„Äh, wie bitte?“

„Ja, es könnte ja theoretisch sein, dass bei der hinterlegten Adresse zwei Karolin H. gewohnt haben, die exakt am gleichen Tag, jedoch mit einem Jahr Unterschied geboren sind.“, erklärte mir der freundliche Herr der Bank.

„Dem ist aber nicht so. Meine Eltern haben ihren beiden Kindern nicht denselben Vornamen gegeben und sie sind auch nicht am gleichen Tag mit einem Jahr Unterschied geboren.“, versuchte ich zu verdeutlichen.

„Dann müssen Sie auf jeden Fall bei uns vorbeikommen, damit jemand Sie eindeutig als Karolin Z. geborene H. erkennen kann. Ein Bankmitarbeiter zum Beispiel.“

„Der einzige Ihrer Mitarbeiter, der mich von früher noch kennen würde, ist aber leider bereits verstorben.“, fiel mir ein, als ich über diesen Vorschlag nachdachte. „Ich werde mich also doch mit dem Personalausweis bei Ihnen vorstellen.“

„Dann kommen Sie bitte bei Gelegenheit vorbei.“, lenkte er ein.

Seither sind nun ca. 5 Monate vergangen. Eine Auskunft über mein geringes Guthaben habe ich bis heute nicht bekommen. Geschweige denn das Geld selbst. Dafür erreichte mich heute eine Glückwunschkarte zum Geburtstag.

Von dieser Bank.

Zum 40. Geburtstag.

Ich werde heute 39!

39!!!

Neununddreißig!!!

Meinen Personalausweis kann ich wohl getrost wegen Nutzlosigkeit in den Müll schmeißen.

 

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