Ausgezeichnet! Oder: Dachbuben erhält den „LiebsterAward“!

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Pünktlich zu den Ferien darf ich mich über die Nominierung für den „LiebsterAward“ freuen! Vielen Dank, liebe Nadine, vom Blog „Berliner Kinderzimmer„, ich fühle mich geehrt und freue mich, dir und meinen anderen Lesern deine Fragen zu beantworten. Wen ich selber für den Award nominiere, ist unten zu lesen, ebenso meine damit verbundenen Fragen!

Aber nun stehe ich Rede und Antwort!

1. Wie sah dein Kinderzimmer aus? Gab es eine Lieblingsecke oder ein Lieblingsstück?
Ich sage nur: grün. Die Möbel meines Kinderzimmers waren grün. Das ist das allererste, was mir in den Sinn kommt, wenn ich an mein Kinderzimmer denke. Der Raum war groß und gemütlich und ich war gerne dort. Später, im Jugendalter, bekam ich andere Möbel, in einem hellen Holzton, weil ich irgendwann das Grün nicht mehr sehen konnte. Mein besonderer Stolz war mein ausziehbares Sofa, meine Chill-Zone, wie man es heute vielleicht nennen würde. Hier ruhte ich mich aus und spielte stundenlang Gitarre und ich sang schon damals leidenschaftlich gerne!

2. Wo verläuft für dich die Grenze zwischen Blog und Privatleben?
Mit einem Blog über die Familie gibt man automatisch sehr vieles an Privatem preis. Ich habe z.B. die Namen meiner Kinder abgeändert, in Anlehnung an ihre Zweitnamen. Das wissen die drei und sie erkennen sich in den Geschichten, die sie überaus gerne auch selber lesen, sehr gut wieder. Fotos meiner Kinder veröffentliche ich nur äußerst selten, gerne stelle ich Bildausschnitte ein. Niemals darf für mich das Bloggen ein Bloßstellen anderer sein. Ich kann allerdings sehr gut über mich selber und meine Missgeschicke lachen. Ich schreibe mit größtem Respekt über meine Familie, denn sie ist das beste, was mir je passiert ist und mein allergrößter Schatz.

3. Was magst du an anderen Blogs und was nicht?
Ich liebe Blogs, die mich zum Schmunzeln und Lachen bringen. Das sind meist ganz alltägliche Geschichten, in denen ich mich wiederfinde. Ebenso lese ich gerne Blogs, die von einer mir völlig fernliegenden Lebensweise berichten. Das ist spannend für mich, denn ich interessiere mich für alles und lasse mich unheimlich gerne auf andere Menschen ein.
Was ich nicht mag, sind Artikel, die vorverurteilen und keinen anderen Standpunkt zulassen.
Leben und leben lassen. In gegenseitigem Respekt vor der spannenden Vielseitigkeit.

4. Wo siehst du uns Blogger in 10 Jahren?
Ich denke, dass die Bloggerlandschaft immer größer und auch vielseitiger werden wird. Die Auswahl der zu lesenden Blogs wird noch weiter wachsen. Ich selber lasse es einfach auf mich zukommen. Mir macht das Schreiben Spaß und solange das so ist, werde ich auch Ideen haben, die ich zu Papier bzw. auf den Blog bringen werde.

5. Wo hat das Bloggen in deinem Alltag Platz – abends am Esstisch oder morgens im Office oder wann anders/woanders?
Ich bin kein Esstischblogger. Tablet und Smartphone sind beim Essen und auch am Esstisch tabu. Ich blogge, wenn ich die nötige Ruhe dazu habe. Wenn ich eine Idee habe, kann ich allerdings kaum warten, sie zu verbloggen. Ich schreibe dann meistens auf dem Sofa oder draußen im Garten, meistens am späten Abend oder an Wochenenden.
In der Schule arbeite ich nie an meinem Blog, da bin ich gedanklich wo ganz anders.

6. Überlegst du dir, ob deine Kinder deinen Blog später mal lesen werden und in wie weit beeinflusst dich das beim Schreiben?
Meine drei Kinder können mittlerweile alle lesen und ja, sie lesen meinen Blog. Sie fragen immer wieder danach und sie freuen sich, ihre ureigenen Geschichten zu lesen. Dass meine Kinder den Blog lesen, verändert mein Schreiben nicht. Ich bin authentisch und gehe mit allen Personen und Inhalten respektvoll in meinen Texten um. Und genau dann darf auch mal herzlich über sich selber oder die eine oder andere Begebenheit gelacht werden!

7. Was können wir als Blogger tun, um Interessen von Eltern besser zu vertreten (beispielsweise wenn es um Vereinbarkeit geht)?
Allem voran ist es wichtig, beim Schreiben authentisch zu sein. Andere nicht für ihre Lebensweise zu verurteilen. Über die verschiedenen Lebensformen von Familien berichten und entsprechende Artikel gegenseitig auf den Blogs verlinken, so dass eine große Leserschaft erreicht werden kann. Wir können mit unseren verbloggten Beispielen anderen Eltern Mut machen und sie in ihren Zielen bestärken. Das wäre mein Wunsch.

8. Was sagst du Leuten, die denken, Bloggen sei ein nettes Hobby für gelangweilte Hausfrauen?
So jemandem bin ich bisher noch nicht begegnet, bzw. mir gegenüber hat noch niemand diese Gedanken geäußert. Ich würde wahrscheinlich mich als Beispiel anbringen, denn ich bin als Rektorin und Autorin weder eine gelangweilte Hausfrau (gibt es überhaupt gelangweilte Hausfrauen?) noch ist das Schreiben „nur“ ein nettes Hobby. Vielmehr ist es (m)eine Leidenschaft.

Nun habe ich die ehrenvolle Aufgabe, mir wichtige Blogs für den „LiebsterAward“ zu nominieren.

Liebe Tanja,
ich nominiere deinen wundervollen Blog „Tafjora – einmal Frankreich und zurück – c’est ma vie“ für deine beeindruckend geschriebene, ganz persönliche Familiengeschichte. Frankreich hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

Liebe Mandy,
ich nominiere dich und deinen interessanten Blog „Räuberhummel“ für die kreativen Dinge, die du nähst. Meine Kinder liebten deine Mützen über alles.

Liebe Katja,
deinen Blog „Grummelmama“ und dich nominiere ich für deine ganz besondere Art zu schreiben, so ehrlich, direkt und gefühlvoll und immer so unheimlich lesenswert.

Liebe Papillionis,
als kleines, symbolisches Geburtstagsgeschenk zum 5. Blog-Geburtstag und als Dank für deine tollen Rezensionen über vorrangig Kinderbücher nominiere ich dich und deinen Blog „Papillionis liest“ für den Award.

Liebe Caroline,
weil ich so unsagbar gerne bei dir lese, nominiere ich dich und deinen Blog „Carolines Mami Blog“ für den LiebsterAward. Dein Bezug zu Frankreich veranlasst mich zudem, immer wieder bei dir reinzuschauen.

Wie geht es nun weiter?

Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
Beantworte die Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder beantworte einfach die gleichen Fragen, die ich auch beantwortet habe.
Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
Hier nun meine Fragen:
1. Welches Tier beschreibt dich am besten und warum?
2. Was bringt dich richtig zum Lachen?
3. Wo in deinem Haus/in deiner Wohnung bist du am liebsten?
4. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?
5. Wo siehst du dich und deinen Blog in 10 Jahren?
6. Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
7. Welcher Tag ist für dich der schönste im Jahr?

Nun ran an die Tasten, ich freue mich, von euch zu lesen!

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2 Gedanken zu “Ausgezeichnet! Oder: Dachbuben erhält den „LiebsterAward“!

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