Unter Strom. Oder: Balancierende Telefone.

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Wie wundervoll Kinder sind und wie unersetzlich auch die Alltagsmomente mit ihnen, hat heute einmal mehr Ben (6) eindeutig bewiesen.

Ich: „Oh, ich hab ganz vergessen, das Telefon auf die Ladestation zu legen. Eines der beiden muss mittlerweile leer sein! Ben, kannst du mal bitte nachsehen, welches Mobilteil auf die Station muss?“

Ben, völlig begeistert von elektronischen Geräten und von allem, was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat, lässt sich das nicht zwei Mal sagen und macht sich auf die Suche nach den Telefonen.
Es dauert nicht lange, da kommt er mit den beiden Eroberungen zu mir. Er zieht seine Professorenmimik auf, stellt sich ganz breit hin und balanciert die Telefone, eines in jeder Hand.
Er wiegt seinen Körper hin und her. Ich lege meine Stirn in Runzeln Falten und beobachte still.

„Mama“, sagt er nach einer Weile völlig selbstsicher und hält eines der beiden Telefone hoch in die Luft. „Mama, das hier muss unbedingt aufgeladen werden, denn das ist viel leichter als das andere!!“
Sprach’s und legte das betreffende Mobilteil auf die Station.

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