Piratenschiff mit Schlafanzug. Oder: Mama mordet!

strichmc3a4nnchen.jpgDass sich hier in Baden-Württemberg der Schuljahresendspurt momentan in der Akutphase befindet, ist der Grund, warum ich zuletzt etwas weniger Zeit zum Schreiben hatte. Diese heiße Phase ist zwar noch nicht um, ganz im Gegenteil (Zeugnisse, Schulberichte, Konferenzen, Personalangelegenheiten, Stundenpläne erstellen sind nur ein Auszug meines täglichen Programms), dennoch möchte ich Ihnen diese Geschichte nicht vorenthalten. Schließlich ist sie existentiell.

Es geht um Leben und Tod.

Krissi (7), Ben und Eli (5) verkleiden sich als Piraten, sie sind kaum wiederzuerkennen und so richtig in ihr Spiel vertieft. Die Treppe ist ihr Piratenschiff, die Fahnen sind gehisst, das feindliche Schiff liegt direkt voraus.
Eigentlich ist nun gleich Bettzeit, ich sollte die drei nun zum Zähneputzen schicken und sie sollten ihre Piratenkluft gegen Schlafanzüge eintauschen. Ich gebe ihnen ausnahmsweise ein paar Minuten Verlängerung.
Doch irgendwann ist es dann wirklich Zeit und ich kündige den Kindern an, dass alle Piraten nun in ihre Kajüte müssten.
Ich ernte keinesfalls Begeisterungsstürme… (wer hätte das gedacht?)

Ich blicke statt dessen in drei finstere Piratengesichter. Krissi und Eli trotten recht behäbig und in Zeitlupe ins Badezimmer.
Ben hingegen stampft die Treppe hinauf, angsteinflößend sieht er aus! Und er beginnt zu schimpfen:
„MamaAAA! Du bist ein richtiger Spielversterber!!“

Und irgendwie hat er ja Recht. Zumindest für heute hat das Spiel die Ewige Ruhe gefunden.

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