Der Kaffee ist fertig! Oder: Unerhörte (?) Gebete

Endlich Wochenende! Nach einer turbulenten ersten Schulwoche freue ich mich auf zwei Tage Familie pur. Krissi (7), Ben und Eli (beide 5) kommen dann am Morgen zu uns ins Bett gekrochen um zu kuscheln und auch herumzualbern. Herrlich!
Seit einiger Zeit hat es sich bei uns so eingebürgert, dass die drei uns am Wochenende das Frühstück zubereiten und den Tisch decken. Sehr liebevoll werden die Teller für die jeweilige Person ausgesucht und das Besteck wird – wie im Restaurant – in eine Serviette ein Zewa-Tuch eingewickelt.
Das Wichtigste aber überhaupt: Einer von den dreien darf den Kaffee für Mama und Papa aus dem Automaten herauslassen. Hierbei wird abgewechselt – das ist ganz klar geregelt. Heute jedoch wissen Krissi, Ben und Eli nicht mehr so recht, wer denn nun an der Reihe ist.
Eli stellt sich andächtig in die Küche und faltet die Hände. „Lieber Gott, kannst du mir bitte, bitte sagen, ob ich ääähm dass ich heute mit Kaffeemachen dran bin? Amen.“
Er wartet ab, hält seine Hand ans Ohr als würde er lauschen.
„Mama, der antwortet gar nicht! Das gibt es doch nicht!“
Derweil geht Ben ganz zielgerichtet und schnellen Schrittes zum Kaffeeautomaten und schält diesen ein.
„Ich habe den lieben Gott gehört! Er sagte ganz klar: ‚Ben, du bist an der Reihe!‚!“
🙂

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2 Gedanken zu “Der Kaffee ist fertig! Oder: Unerhörte (?) Gebete

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