Typisch Mädchen – typisch Jungs. Oder: Puppen auf der Baustelle.

Krissi (6), Ben und Eli (5) spielen meistens alle drei zusammen. Wenn sie sich einigen können, was sie spielen wollen.
Wenn. Sie. Sich. Einigen. Können.
Klappt nicht immer.
Joe und ich versuchen dann, ihnen nahe zu bringen, dass man auch mal Kompromisse eingehen muss, indem man zunächst das eine Spiel und dann das andere macht. Auch wenn es eben nicht gerade das ist, was man favorisiert.
So sitzen im Moment drei Kinder auf dem Boden im Wohnzimmer. Zwei davon sind voller Begeisterung im Spiel, eines schaut ziemlich gelangweilt und mürrisch drein, spielt aber mehr oder weniger enthusiasmiert mit.
Barbie spielen steht auf dem Programm.
Ben und Eli vertiefen sich in ihre sich selbst zugedachten Rollen.
Krissi hingegen schiebt völlig desinteressiert, mit einem leisen „Brummbrumm“, Barbies Cabrio hin und her.
„Aber nachher“, sagt sie zu ihren Brüdern und die steigende Motivation ist unübersehbar, „nachher spielt ihr mit mir Baustelle!“

Es ist nicht so, dass Krissi nicht gerne mit ihren Puppen spielt (nur eben jetzt im Moment nicht). Aber ich finde es schön, dass es auch mal so abläuft wie heute bei uns und dass auch Jungs gerne mal die „typischen Mädchensachen“ zum Spielen hernehmen und Mädchen Baustellen einrichten.

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