Geborgenheit und Frieden. Oder: Spaziergang mit Totenköpfen

Ich dachte eigentlich, er sei vorbei. Dieser Trend. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ben und Eli (4) brauchen neue Anziehsachen: Langarmshirt-Shirts, Pullis, T-Shirts mangels Sonne buchstäblich gestrichen, Unterwäsche und Schlafanzüge.
Das Einkaufen stellt wieder einmal eine große Herausforderung dar, zumindest für mich. Denn wohin ich auch schaue, die Klamotten haben eines gemeinsam: Totenköpfe! Groß und plakativ direkt auf der Vorderseite, als durchgängiges Muster über eine ganze Hose oder (fast hätte ich es übersehen) als Motiv auf dem Knopf einer solchen.
Aber damit nicht genug: Schwarze Schlafanzüge mit weißen in der Nacht leuchtenden Knochen implizieren auf merkwürdige Weise das Bild einer Nacht, die doch eigentlich Geborgenheit und Frieden bedeuten soll.
Eines haben diese Kleidungsstücke gemeinsam: Sie passen nicht. Sie passen nicht zu meinen süßen Kindern, die sich zum Glück viel mehr darüber freuen, wenn ein kuscheliges Tier oder ein Traktor ihr Outfit ziert.
Ich geh dann mal nähen.

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