Barbies, Puppen, GPS. Oder: Ja, wo laufen Sie denn??

Krissi (6), Ben und Eli (4) spielen meist oft friedlich miteinander. Durch ihren geringen Altersunterschied von nicht mal zwei Jahren passt das perfekt. Hin und wieder könnte man meinen, man habe es mit Drillingen zu tun. Die Bezeichnung „Pseudodrillinge“ hat wirklich seine Berechtigung.
Dann gibt es aber auch jene kostbaren Momente, in welchen ich spüren darf, dass neben der „gewöhnlichen“ Bindung unter Geschwistern ein besonderes Band zwischen Zwillingen vorhanden ist. Manchmal wird dies sogar unheimlich deutlich, so wie heute:
Ich merke, dass das Spiel unserer drei Kinder nicht mehr ganz so ausgeglichen ist, die Vorstellungen vom Spielablauf scheinen zu diesem Zeitpunkt etwas auseinander zu gehen. Eli zieht sich zurück und weiß nicht, was er nun spielen soll. Ben sitzt auch etwas unmotiviert neben Krissis Puppenwagen, während die große Schwester mühsam Barbies Haare entwirrt.
Eine Weile später steht Eli auf und geht zu seinem Zwillingsbruder. Er setzt sich neben ihn, legt seinen Arm um Ben, kuschelt sich an ihn und sagt ganz Navi-typisch und unglaublich erleichtert klingend: „Ich habe meinen Zielort erreicht.“

Ich habe meinen Zielort erreicht!

Ich habe meinen Zielort erreicht!

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