Fehlende Männlickeit. Oder: Sprachliche Hürden.

In der Schule unterhalten sich die Mitschüler von Krissi (6) über Unterschiede in den verschiedenen Sprachen. Das liegt nahe, weil ja ab Klasse 1 Englisch unterrichtet wird und natürlich auch, weil Kinder verschiedener Nationalitäten in der Klasse sind.
Krissi interessiert sich sehr für Sprache und alles, was damit zu tun hat.
So nähern sie sich auch Begrifflichkeiten wie Fremdsprache und Muttersprache an.
Bald wird klar, was eine Fremdsprache ist.
Viel uneiniger sind sich die Kinder über die Bedeutung der Muttersprache. Keiner scheint so richtig zu wissen, was damit gemeint ist.
Krissi bringt selbstbewusst und absolut überzeugendt ihre Sicht der Dinge ein: „Muttersprache geht so: ‚Geh mal bitte dein Zimmer aufräumen!‘ Oder: ‚Zieh dich doch schneller an!‘ Oder: ‚Wie oft muss ich das noch sagen?
Oder: ‚Ich hab dich sooooo unheimlich lieb!‚“

Danke, liebe Krissi, für deinen wundervollen letzten Satz, für welchen ich deine Erklärung der Muttersprache zu 100% unterschreibe!

Nach der Vatersprache werde ich sie demnächst natürlich auch noch fragen 😉

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2 Gedanken zu “Fehlende Männlickeit. Oder: Sprachliche Hürden.

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