Naseweise Lehrer. Oder: Stinkern auf der Spur.

Krissi (6) liebt Schule über alles. Voller Begeisterung geht sie täglich hin und findet es regelmäßig (also immer wieder sonntags) toll, wenn eeendlich das Wochenende vorbei ist und sie wieder in die Schule kann.
Selbstverständlich liegt diese Einstellung einzig und allein darin begründet, dass sie das Schicksal hat ein Lehrerkind zu sein.
Mit strahlenden Augen erzählt Krissi beim Abendbrot, dass sie derzeit einen Gast als Praktikant in der Klasse haben: „Morgen kommt wieder der Antonio zu uns. Der ist noch Schüler, aber ein jugendliches Schulkind, und der schnuppert bei uns zur Zeit mal rein! Der will vielleicht mal Lehrer werden!“

Wir alle, auch Ben und Eli (4), hören ihr interessiert zu.
Abendbrot-Gespräche sind unwahrscheinlich aufschlussreich und wirklich spannend.

Später am Abend telefonieren die Kinder mit Oma. Natürlich haben die Kinder das Bedürfnis, sämtliche Neuigkeiten mitzuteilen.
So auch Ben, der nun an der Reihe ist zu telefonieren:
„Oma, bei Krissi ist ein junger Mann in der Schule. Der rennt im Klassenzimmer herum, von einem Kind zum anderen und riecht bei jedem, ob es stinkt!“
Oma, leicht irritiert: „Und warum macht der das?“
„Das ist doch klar! Weil er reinschnuppert und Lehrer werden will!“

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2 Gedanken zu “Naseweise Lehrer. Oder: Stinkern auf der Spur.

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