Fliegende Bären. Oder: Aufregendes Nachtleben

Heutzutage geht man ja nicht mehr schon um 20Uhr am Abend aus. Vor 22Uhr ist ja auf diversen Veranstaltungen überhaupt nichts los.

Da liegen wir hier absolut im Trend. So gegen 23 Uhr beginnt das aufregende Nachtleben im Hause Z. Allerdings sind Joe und ich da bereits im Bett. Schlafend. Ich im Schlafzimmer, Joe im Zimmer der Zwillinge, weil das die einzige Moeglichkeit ist, dass Ben und Eli durchschlafen sich das so ergeben hat.

23.08Uhr: Ich bekomme Besuch von Krissi, die behauptet, dass sie seit 3,5h auf den Schlaf wartet (als ich vorhin in ihr Zimmer schaute, schlief sie tief und fest).

23.45Uhr: Sie geht wieder nach oben in ihr Zimmer.

23.55Uhr: Eli hat Durst, ich höre Joe Wasser holen.

01.17Uhr: Krissi beehrt mich erneut und lässt mich wissen, dass ihr Wackelzahn weh tue. Dass sie zur Zeit gar keinen solchen, nicht fest sitzenden Zahn hat, diskutiere ich mit ihr zu dieser nächtlichen Stunde nicht aus, sondern schicke sie wieder in ihr Bett.

02.30Uhr: Eli möchte noch einmal Wasser haben und bemerkt, dass er sein Pflaster am Knie verloren haben muss. Er braucht unbedingt jetzt sofort ein neues. Joe wandert in neuer Mission durchs Haus. Ich treffe ihn, weil ich den Geräuschen auf den Grund gehen wollte. Er berichtet:

02.10Uhr: Bens Schlafbär trifft Joe am Ohr. Im Traum ruft er:  „Raus mit dir! Such dir ein anderes Bett!“

02.25Uhr: Ben sucht weinend nach dem kurz zuvor rausgeschmissenen Bären.

03.19Uhr: „Hallo Krissi.“ Schön, dass du da bist „Mama, nach den Pfingstferien brauchen wir das neue Flötenbuch.“ Mir ist gerade nicht nach Musizieren.

04.01Uhr: Ein Gewitter. Donnergrollen.

04.11Uhr: Das Gewitter zieht vorbei, ich versuche einzuschlafen.

05.16Uhr: Klappt nicht.

05.45Uhr: Ich muss nun doch eingeschlafen sein.

05.55Uhr: Dieses Mal weckt mich der Wecker.

06.23Uhr: Krissi streichelt fürsorglich über mein Haar: „Du siehst heute irgendwie müde aus.“ 

Ich habe schließlich eine aufregende Nacht hinter mir 😉

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3 Gedanken zu “Fliegende Bären. Oder: Aufregendes Nachtleben

  1. Irgendwie kann ich das so gut nachvollziehen, warum denn bloß … 😉
    (insbesondere das mit dem Getrenntschlafen, weil die Zwillinge sonst nicht durchschlafen, wir haben resigniert)

    • @Mara:irgendwie ist es beruhigend zu wissen, dass es anderen auch so geht. So manche verurteilen es, dass wir getrennt schlafen („Das würde ich niiiiie machen!“). Aber die Kinder schlafen, und wir bekommen auch Schlaf ab, und das ist nach Monaten des Schlafentzugs irgendwann das einzige, was zählt. GLG karolin

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