Öde Waschlappen. Oder: Kunstwerke aus Zahnpasta.

Das Nute**a hinter den Ohren zu finden, die Marmelade lippenstiftgleich um den Mund verteilt, Honig als Haarfestiger und Butter als Handcreme verwendet – mit anderen Worten: Frühstück bei den Dachbuben. Bis hierhin sind alle zufrieden. Sobald Krissi (5), Ben und Eli (3) von Joe und mir ins Badezimmer geschickt werden, ernten wir damit nicht wirklich Begeisterungsstürme.

„Es könnte sein, dass ich vielleicht doch nochmal Hunger haben werde, dann hätte ich mir ja umsonst das Gesicht gewaschen!“, argumentiert Krissi.

„Ich hab sowieso den ganzen Tag Hunger!“ meint Eli.

„Und ich hab keine Luhust!!“ ist von Ben zu hören.

Unschlagbare Begründungen, um sich nicht waschen zu müssen. Zähneputzen hingegen stellt kein Problem dar. Es macht schließlich Spass, mit der Zahnpasta Muster ins Waschbecken zu zeichnen. Ich bin weniger erfreut über diese Kunstwerke, vor allem, wenn diese schon nach kürzester Zeit so richtig schön angetrocknet sind und weil die Zahnpasta sich in jede noch so kleine Ritze drücken lassen kann (was die Kindern widerum toll zu finden scheinen).

„Vergesst nicht, euch das Gesicht zu waschen!“, rufe ich in Richtung Badezimmer, aus welchem ich wieder einmal ein verdächtiges Glucksen und Kichern vernehme.

„Nahaiiiin! Wir wollen nichts Lasches machen!“, spricht Ben für alle.

Ich bin mittlerweile auch im Badezimmer und Ben klärt mich auf:

„Wenn ich Laschwappen schon höre! Was so heißt, KANN gar keinen Spass machen.“

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