Schaufel und Sommerzeit. Oder: Von glücklichen Hühnern

Ein Bilderbuchsonntag, der mit purem Sonnenschein seinem Namen alle Ehre macht.

Wäre da nicht akuter Schlafmangel: Zum einen sind wir ist Ben von einer beidseitigen Mittelohrentzündung und Bronchitis geplagt, zum anderen fand vergangene Nacht die Umstellung auf die Sommerzeit statt. Und so wird jede fizzelige Kleinigkeit das eine oder andere zum Streitobjekt.

Krissi (5), Eli und Ben(3) sind im Sandkasten (Ben mit Ohrenklappenmütze), der so voll ist mit Sandelspielzeug, dass man kaum den Sand erkennen kann. Sie haben u.a. drei exakt gleiche Schaufeln bekommen, eigentlich um Streit vorzubeugen der Gerechtigkeit wegen. Heute ist es aber so, dass sich diese drei Schaufeln  (wohl auf für Eltern sich nicht erschließende Weise) unterscheiden. Und jeder weiß ganz genau, dass die Schaufel, die er im Moment in der Hand hält, NIEMALS seine sein kann. Ben will die von Krissi, Krissi auch und Eli braucht diese sowieso. Es wird laut. Lauter. LAUTER.

Zeit, einzugreifen.

„Wegen so etwas müsst ihr doch nicht streiten. Da lachen doch die Hühner!“, versuche ich zu beschwichtigen.

Eli rennt augenblicklich völlig aufgeregt im Garten herum.

Eifrig suchend ruft er: „Wo sind die Hühner?“

Die Schaufel scheint nun allen völlig unwichtig zu sein dank meiner tollen, pädagogischen Wortwahl!!.

 

 

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2 Gedanken zu “Schaufel und Sommerzeit. Oder: Von glücklichen Hühnern

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