Krissi gehört in die Politik. Oder: Wie man sich vor EHEC schützt.

Umfragen zufolge sind Menschen ganz unterschiedlich mit der Ausbreitung des Darmkeimes EHEC umgegangen. Wir gehören zu der vorsichtigeren Sorte Menschen.

So war es gar nicht einfach, den Kindern zu vermitteln, warum es bei uns zum Abendessen den geliebten Gurkensalat eine zeitlang nicht mehr gab.

In kindgerechter Sprache versuchten Joe und ich, das Verhängnisvolle an „unsichtbarem Schmutz“ und Bakterien zu erklären. Krissi (4) zeigte sich sehr verständig und alles schien klar zu sein.

Ein paar Tage später kamen die Sprossen mit ins Spiel.

Krissi: „Mama, du brauchst gar nichts erklären, ich weiß Bescheid. Von Sprossen kann man auch krank werden, wie vielleicht von Gurken.“

Sie grinst, schaut in Richtung Fenster und redet weiter: „Wir sind da aber sicher. Die Sprossen unserer Fenster sind noch drin.“

Diese Erkenntnis ist fast so einleuchtend wie so mancher Kommentar, der zu diesem Thema aus der Politik zu vernehmen war.

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