Wie verhext. Oder: Warum hat eine Posaune keinen „OFF“-Schalter?

5 Jahre sind eine relativ lange Zeit.

Vor allem wenn man die stundenlangen, schlaflosen Nächte dabei bedenkt. Und das tue ich.

Ich übertreibe nicht, wenn ich hier schreibe, dass wir die Nächte in den vergangenen 5 Jahren, in denen alle unsere drei Kinder durchgeschlafen haben, an einer Hand abzählen können.

Es ist ja nicht so, dass die Kinder nicht durchschlafen können. Aber sie können es nur äußerst selten alle drei gleichzeitig innerhalb einer Nacht.

Durchschlafen heißt für mich: Nichts aufstehen zu müssen, um den Kindern Wasser zu reichen. Nicht aufstehen zu müssen, um einen Kinderpopo abzuwischen. Nicht aufstehen zu müssen, um das unter das Bett gefallene Kuscheltier zu bergen.

Vergangene Nacht aber war eine solche. Keiner wollte trinken, keiner hat schlecht geträumt, niemand musste aufs Klo. Himmlisch.

„Himmlische“ Posaunenklänge durchtönten ab 0.30UHr die nächtliche Ruhe. Nein, keine Engelslieder. Getröte wie aus dem Bierzelt. Bis 4 Uhr. Jemand hier im Dorf feierte im Freien irgendwas. Geburtstag vermutlich. Wenn die Posaune wenigstens richtig gespielt hätte. Extrem laut und falsch. Alkoholgeprägtes Gegröle dazu.

Um exakt 5.13Uhr war dann Krissi wach und wollte Frühstück.

Ich werde heute einen Kaffee-Tag einlegen (müssen).

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