Ungerecht! Oder: Man darf nicht nur an sich denken.

Verdächtige Ruhe. Wieder einmal.

Mittlerweile ist Ruhe zu „Alarmstufe Rot“ für mich geworden. Das ist mir so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich sogar hibbelig werde, wenn Ben und Eli nicht im Haus herum toben, lachen, kichern, glucksen, tatütata rufen, singen, klopfen, trommeln und so weiter, weil sie schlicht und ergreifend gar nicht da sind, sondern bei Oma „Ferien“ machen.

Aber heute SIND sie DA. Hier. Zumindest waren sie es vor wenigen Minuten noch.

Ich renne meine vertrauten Wege im Haus ab und rufe abwechselnd beide Namen. Nichts. Naja, fast nichts. Ich höre ein  Rauschen. Wasser. Oh. Nein. OH! NEIN!

Da stehen Ben und Eli unter der Dusche. Natürlich voll bekleidet. Nass von Kopf bis  Fuß. Lachend – ansonsten ist Haare waschen immer ein Grund, wie wahnsinnig zu brüllen.

„Was macht ihr denn da?“ fragte ich, obwohl ich ja sah, dass sie sich komplett eingeweicht haben.

Ben: „Nicht nur unser Mund hat Durst. Pulli, Hose und Socken und Hausschuhe auch.“

Eli: “ Haben zu trinken gegeben.“

Meine sozial eingestellten Kinder.

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3 Gedanken zu “Ungerecht! Oder: Man darf nicht nur an sich denken.

  1. Das ist wirklich eine soziale Einstellung!! Und zu zweit findet man noch viel leichter Ausreden. Gemeinsam sind wir stark!!!

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