Eine Hochzeit ist teuer. Oder: Knete ist nicht gleich Knete

Hochzeiten gehen immer nahe. Seit des königlichen Trau-Ereignisses in London ist Krissi völlig bezaubert. Unglaublich, wie schnell unsere Terrasse zur Westminster Abbey umgestaltet werden kann . Aus alten Vorhängen (ich wusste doch, dass ich sie nicht wegschmeißen darf) werden festliche Gewänder und ich entdecke auf Krissis Kopf meinen verloren geglaubten, neuen Schal aus edlem Tuche, völlig zerknittert und in sich verdreht. Wie ich meine, ist er auch etwas farblich verändert…(er war weiß):

„Ich MUSS meinen Schleier auf dem Boden zurecht machen, Mama.“

Wie gesagt, unsere Westminster Abbey befindet sich draußen. Blütenstaub. Sand aus dem Sandkasten. Gras vom frisch gemähten Rasen. Prima.

„Sind Eheringe eigentlich sehr teuer?“ überlegt Krissi mit ihrem gelb-beige-grünlichen Schleier-Turban auf dem Haupte. „Wenn ich für mich einen silbernen Ehering kaufen werde, dann ist alles Geld weg.“ Sie ist sehr nachdenklich und man spürt förmlich, wie sie nach einer Lösung sucht, denn ein Ehering für ihren zukünftigen Bräutigam ist ihr auf jeden Fall ein großes Anliegen.

Krissis Mimik verrät, dass sie dem Problem beikommen wird:

„Meinem Mann mache ich einen Ehering aus Knete, ich hab gaaanz viel Knete. Vor allem gelb und grün.“

Knete und Knete sind zwei verschiedene Dinge.

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