Biologisches Wunder. Oder: Wo verstauen wir Papa?

Verwandtschaftsgrade können mitunter sehr kompliziert sein. Unsere Kinder denken da nicht ganz so umständlich wie wir.

Ben, Eli und Krissi spielen liebend gerne „Vater, Mutter, Kind“. Obwohl die Rollen eigentlich schon verteilt sind, wird jedes Mal so getan, als hätte jeder die Chance auf seine Lieblingsposition in der Familienstruktur.

Krissi ist immer die Mama. Sie hat mit ihren 4 Jahren eben am meisten Lebenserfahrung und schafft es, die Krisen ihrer Familie locker zu meistern. Sie ist es auch, die kurzerhand das Thema „Klotraining“ bei ihren Brüdern angeht und ihnen mal so nebenbei die Windeln auszieht: “ Das müsst ihr nun endlich lernen!“ Das Putzen des Bodens und das Waschen der Wäsche ist dann natürlich meine feste Aufgabe.

Nun geht es darum, die Rollen Vater und Kind an die Zwillinge zu verteilen. Beide wollen Kind sein, die Freiheiten sind dort eben doch verlockender als die Pflichten der Vaterrolle. Nur: Wie soll das Problem gelöst werden.

Krissi hat wie immer einen Vorschlag parat: „Ihr seid beide Kinder. Der Papa ist einfach noch im Bauch seiner Mama!“

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