Fristlos entlassen. Oder: Petrus – go home!
Wir sind ja flexibel – in der heutigen Zeit ein Muss. Aber irgendwann kann man es auch übertreiben mit dieser Erwartungshaltung, nicht wahr, Petrus da oben?
Statt der chicen Jeansjacken hole ich die bereits gewaschenen (ich weiß, ich war etwas zu mutig) und in den Keller verbannten Schneeanzüge genau aus diesem wieder hervor.
Ben und Eli verkleiden sich als Nikoläuse und singen “Dicke rote Kerzen”.
Krissi übt Blockflöte – eigentlich höre ich das gerne, jedoch hat sie das Weihnachtsspielbuch ausgesucht.
Die abendlich bei uns auf dem Wohnzimmertisch, den Fensterbänken und vor der Haustüre angezündeten Kerzen verleihen trotz der frühlingshaften Deko und Drappierung adventliche Atmosphäre.
Die Küche duftet ein bisschen nach Plätzchen, meint Joe, wenngleich ich Buttermilchbrot backe.
Das Wetter scheint uns doch sehr zu beeinflussen und uns – wer will uns das verdenken – innerlich auf Weihnachten einstimmen. Man beachte die Datumsangaben bei den oberen beiden Fotos!
Immerhin, meine gestern neu gekauften High-Heels kann ich dennoch anziehen, denn deren Absätze sind so hoch wie der seit gestern hier gefallene Neuschnee.
Frohes Fest!







