Das Leben einer Familie mit Tochter und Zwillingsjungs auf tiefstem Lande!

Eben habe ich eine E-Mail bekommen. Dachbuben hat den dritten Platz bei der Wahl zum Superblog 2012 in der Kategorie Baby&Kind erreicht! Nominiert waren in dieser Kategorie sage und schreibe 44 Blogs. Die Ergebnisse gib es hier zum Nachlesen: Platzierungen Superblog 2012

Dieses hervorragende Ergebnis verdanke ich Ihnen allen – meinen Lesern. Von Herzen möchte ich dafür Danke sagen. Ich bin überwältigt und kann es noch gar nicht wirklich fassen. Es ist für mich eine unheimlich schöne Anerkennung. danke-0022.jpg von 123gif.de

Joe und ich haben uns immer wieder Gedanken gemacht, ab welchem Alter  Kinder aufgeklärt werden sollten. Krissis (5) Fragen und Wissbegier nach zu urteilen ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt. Sie will alles bis ins kleinste Detail und auch wissenschaftlich fundiert erklärt haben. Zum Glück gibt es auf dem großen Markt der Bücher auch wunderbare Hilfsmittel, die auf kindgerechte und liebevolle Weise Eltern bei dieser Aufgabe unterstützen.

Da Krissi ihre Bücher ja selber liest, zieht sie sich mit dem Buch, das sich der Entstehung neuen Lebens widmet, auch mal alleine aufs Sofa zurück und wirft manchmal zum denkbar unguenstigsten Moment, nämlich wenn ich gerade telefoniere bei Bedarf ihre Fragen und Statements in den Raum.

“Mama, du musst mir ja immer alles geben.”, stellt sie neulich fest. “Das steht hier in diesem Buch!”  Ich verstehe nicht ganz und Krissi beginnt zu erklären: “Das ist doch ganz logisch. Ich bin in der Gebermutter gewachsen. Das bist ja wohl du. Deshalb musst du mir alles geben.” Gebermutter. Ja klar. Deswegen. Ich habe es irgendwie schon immer geahnt. “Krissi, das heißt Gebärmutter, das kommt von gebären nicht von geben”. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr hat Krissi doch irgendwie Recht…

Auch Ben und Eli (3) sind bei unseren aufklärenden Gesprächen mit dabei und zeigen sich sehr interessiert.

Eli fasst zusammen und irgendwie beschleicht mich der Gedanke, dass die eine oder andere Lektion nochmal wiederholt werden muss : “Gell Mama, du bist aus Pappe entstanden?” “Wie kommst du denn darauf?” frage ich. “Weil es damals, als du geboren wurdest, noch kein Plastik gab, ganz einfach.”

Ich tue es mir nun nicht an, nachzuforschen, seit wann es denn nun Plastik gibt.

Allerdings schätzte mich vergangene Woche eine Schülerin der 1. Klasse auf 85 Jahre.

Sowas baut auf.

 

Hitmeister Superblogs 2012 Logo Nun ist es soweit! Ab 17.04.2012 um 12 Uhr dürft ihr alle für mich und mein Blog abstimmen! Ich freue mich riesig über jede Stimme. Unter allen Abstimmern wird ein iPad3 verlost! es lohnt sich also! Vielleicht schaffen wir ja eine gute Platzierung? Ich verlasse mich auf meine Leserinnen und Leser!

Einfach oben auf den Button oder  hier klicken und direkt bei der Abstimmung landen!

Eltern sind immer Vorbilder für ihre Kinder.

Hoffentlich nur gute. Zumindest versuche ich, das kleine Stückchen Schokolade zwischendurch ganz heimlich in den Mund zu schieben. Aber Kinder merken das sofort.

“Was hast du da im Muhund, Mama?” “Nischts (mehr).” Schluck.

“Mach mal deinen Mund gaaanz weit auhauf!” ” Aaaaa!”

“Ich könnte meinen, deine Zähne riechen nach Osterhase. Aber es sind noch alle Hasen da. Komisch. ” Schnell das Thema wechseln nicht dass Krissi, Ben und Eli noch meinen Geheimvorrat entdecken.

Auch meine Arbeit für den Blog bekommen Krissi, Ben und Eli natürlich mit. Krissi liest mit großer Begeisterung die Artikel hier bei den Dachbuben. In der letzten Zeit äußerte sie mehrfach den Wunsch, auch eine Geschichte für unsere Leser zu schreiben, wie die Mama. So viel zum Thema Vorbilder. So setzte sie sich gestern an meinen Laptop und vertiefte sich in die Arbeit. Et voilà: Krissi (5) hat ihren ersten Dachbuben-Artikel vollendet. Ich kopiere ihn so wie er ist hier hin:

DI  GROSE  OSTER    KLOKE

EINES   TAGES   WAR

OSTER  KLOKE FIL

ZU  FRÜ  GEWAKSEN.

SI    ZITERTE  UND

ZITERTE   WEIL  ES

SO  KALT   WAR.  DOCH

DAN  SIND   KINDER  GEKOMEN

UND  SAKTEN:  WARUM  BIST

DU  SO  FRÜ  GEWAKSEN?  DI

OSTER   KLOKE  SAGTE:

HALT   SO.   OJE   ES  IST  NOCH

WINTER . WIRKLICH?

OH  ICH KAN  DOCH

NICHT   WIDER  UNTER

DI  ERDE!

ACH  DU  ARME

OSTER  KLOKE.

DARF ICH  IN  OIER   HAUS?

ABER DAN   LEBST   DU  NICHT MER

WEN  WIR   DICH  PFLÜKEN

ENDE

Ich war heute Vormittag unterwegs, es gab noch so manches zu erledigen. Aber nichts davon stand auf meiner To-do-Liste. Wahrscheinlich war es genau deshalb ein gelungener Vormittag. Ich war in Ruhe (alleine!) einkaufen (zwar keine Klamotten, aber ich konnte völlig ungestört die schönste Gurke und die leckersten Paprikaschoten aussuchen…das ist doch auch schon was!) und habe dann eine Freundin besucht. Joe übernahm notgedrungen freundlicherweise die Zubereitung des Mittagessens.

Krissi(5), Ben und Eli (3) sind schon hungrig und können es kaum erwarten, bis das Essen fertig ist. Ich bin inzwischen auch wieder zu Hause, verhalte mich aber unauffällig, frei nach dem Motto: Viele Köche verderben den Brei.

Krissi fragt vorsichtig bei Joe nach: “Papa, wann können wir essen?” Keine Antwort, Joe ist vertieft in seine Töpfe. Er rührt und klappert mit Bestecken und Deckeln.

Ben: “Paaaapaaaa, ich verhungere gerade!”

Joe: “Ich muss ja noch Salat machen!”

Eli: “Da musst du einfach einen vollen Teller auf den Fliesenboden schmeißen!”

Joe schaut fragend.

Eli: “Mama sagt dann immer: Jetzt haben wir den Salat!”

(Kleine Anmerkung am Rande: Dies ist Artikel Nummer 100! Jubiläum!)

Hitmeister Superblogs 2012 Logo

Nominiert in der Kategorie:
Baby & Kinder

Unglaublich: Wir sind nominiert! Ich freue mich unheimlich, ist dies doch ein Zeichen dafür, dass es da draußen im www, in der weltweiten Wirklichkeit, Menschen gibt, die uns gerne lesen. Das Dachbuben-Blog wurde von meinen Lesern für das Superblog2012 in der Kategorie Baby&Kind vorgeschlagen. Herzlichen Dank dafür!!!
Ab 17.04.2012 kann nun für uns abgestimmt werden, eine Woche lang! Den Startschuss werde ich hier natürlich bekannt geben.

Ich würde mich riesig freuen, wenn wir ganz viele Stimmen bekommen würden. Deshalb: Macht Werbung für die Dachbuben, teilt uns auf Facebook etc.! Unter allen Abstimmern wird ein iPad3 verlost (!!).

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So langsam wird es knapp. Es geht dem Ende zu. Dabei ist es noch viel zu früh. Ein Phaenomen, das regelmaessig wieder kehrt und dass es dennoch jedes Mal schafft, mir vor Augen zu führen, wieder einmal zu wenig geschafft zu haben dass ich mir zu viel vorgenommen habe.

Die Halbzeit der Ferien ist überschritten. Die erste Hälfte hatten wir hier Krankenlager und kann somit fast komplett gestrichen werden.

In mir reifen schon die ersten Unterrichtstunden für kommende Woche. Mindestens einen halben Tag lang möchte ich noch in die Schule. Einen Vormittag werde ich noch brauchen, um meinen Kleiderschrank auszusortieren. Einen Tag lang wollte ich nutzen, um diesen mit neuen Dingen wieder zu füllen. Der Geburtstag meiner besten Freundin steht an, ein Fixtermin. Oma und Opa werden aus ihrem zweiwöchigen Urlaub zurück kommen – ein Treffen ist gesetzt, wir sind ja neugierig auf ihre Erzählungen (wenn einer eine Reise macht,….). Die neue Gartenmauer wollte ich errichten. Bisher war das Wetter aber nicht entsprechend so ein Mist …immerhin, das Fundament ist fertig! Das Arbeitszimmer in Ordnung zu bringen verschiebe ich gerne war ein weiteres großes Anliegen…

Und das sind nur meine Pläne! Auch Joe hat noch einiges vor, Krissi, Ben und Eli ebenso. Und wollten wir nicht noch einen Tag wegfahren?

So artet das Ferienende wie üblich in selbstgemachten Stress aus. Die Stunden fliegen dahin. Für die nächsten Ferien nehme ich mir einfach mal gar nichts vor (dieser Satz kommt mir leider irgendwie bekannt vor…).

Ich geh dann mal aufräumen .

In Ruhe mit Joe einen Kaffee trinken, die Kinder bekommen Kakao, noch haben wir Ferien ;-)

Täglich wiederkehrende Rituale vermitteln Sicherheit und geben dem Tag seinen für Kinder so wichtigen Rahmen. Wenn es manchmal auch nicht ganz einfach ist, so halten wir das doch seit der Geburt so.

Besonders wichtig sind hierbei die Einschlafrituale. Dem gemeinsamen Singen folgen die Abendgebete…wenngleich es Tage gibt, an denen Joe und ich dabei als Alleinunterhalter tätig sind – egal, wir halten durch! Meistens beten die Kinder aber mit, so wie heute.

“Jesus Kindlein, komm zu mir. Mach ein frommes?” Mit der Stimme nach oben gehend warte ich darauf, dass eines der Kinder den Text fortführen möge.

“Kind aus mir!” ergänzen Ben (3) und Krissi (5) im Chor.

Ich fahre fort:

“Mein Herz ist klein, darf niemand hinein, nur du mein kleines Jesu-?” *Stimme nach oben*

Eli: ,Jesusmäßig viele Gummibärchen!”

Anlässlich der Osterfeiertage und natuerlich des heutigen Karfreitags haben wir mit unseren Kindern Krissi (5), Ben und Eli(3)  die Ostergeschichte besprochen. Um das große Fest “Ostern” zu verstehen, ist der vorangegangene Tod Jesu ein wichtiger Teil der Geschichte. So ist auch die Kreuzigung Thema bei uns.

Unsere Kinder stellen viele Fragen, fühlen mit Jesus und werden nachdenklich ob der Gründe für das Todesurteil.

Eli wird plötzlich ganz still und man sieht ihm an, dass ihn ein Gedanke nicht loszulassen scheint.

“Mama? Ist Jesus wirklich gestorben?”

Ja, Eli, am Kreuz.”

Aber zum Glück hat der Osterhase überlebt!!”

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Osterfest!

Es gibt nichts Schöneres für mich, als meine drei Kinder. Es sei denn, sie sind krank. Wobei ich nicht genau sagen kann, ob es besser ist,  alle drei sind gleichzeitig an der Reihe (konzentrierter Horror) oder es bricht fein saeuberlich nacheinander bei jedem die Seuche aus. Letzteres hatten wir in den letzten zwei Wochen. Da ziehen sich die Tage wie Kaugummi. Die Nächte noch viel mehr.

Was soll’s! Es nahen ja Ferien: Joe und ich haben unterrichtsfrei und Krissi (5), Ben und Eli (3) bleiben vom Kindergarten zu Hause. Wir haben vieles vor und freuen uns darauf.

Trotz der Ferien beschäftige ich mich gezwungenermassen  engagiert damit, die perfekte Lehrerin zu sein. Ich weiß, worauf es ankommt. Nicht etwa alleinig auf eine tolle Vorbereitung, umwerfende Medien und ausgeklügelte Materialien, die selbstverstaendlich Selbstkontrolle und Differenzierung beinhalten usw. Ich komme zu dem Schluss, dass ich das Hauptkriterium absolut erfülle: Ein Lehrer ist nur in den Ferien krank.

In diesem Sinne schicke ich meinen heutigen Artikel vom Sofa aus, mit Angina, zähneklappernd und frierend, trotz lodernder Flammen im Kaminofen.

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