Auch wenn es kaum zu glauben ist,
ist es dennoch knallharte Realität.
Es ist schließlich auch nicht leicht,
in der heutigen Zeit
eine echte Prinzessin zu werden
bzw. sich einen richtigen, blaublütigen, reichen Prinzen
zu angeln.
Hier in Oberschwaben scheint doch
tatsächlich jemand genau dies
anzustreben.
Und davor möchte ich heute und hier
eindeutig warnen.
Denn diese Gestalt greift
zu dubiosen Mitteln,
die nicht immer zwangsläufig zum
Erfolg führen müssen.
Zudem hat diese Person
eindeutig zu oft
Aschenputtel gelesen
oder auch vorgelesen bekommen
(was wenigstens im pädagogischen Sinne wertvoll wäre…).
Es geht jemand um.
In der Ballettschule unserer Tochter Krissi.
Nach der Ballettstunde vergangener Woche
suchte Krissis Ballettfreundin
vergeblich ihre Winterstiefel.
Nichts.
Naja. Stimmt nicht ganz.
In der anderen Ecke der Umkleide
standen die gleichen Stiefel.
Aber nicht dieselben.
Denn sie unterschieden sich.
In einem Punkt.
Ansonsten sahen sie exakt gleich aus.
Zwillingsstiefel sozusagen.
Krissis Freundin trägt Schuhgröße 28.
Diese waren Größe 33.
In Worten: Dreiunddreißig.
D R E I U N D D R E I ß I G.
28+5=33
Es ist doch tatsächlich
eine Person
mit Schuhen nach Hause gegangen,
die 5 (!!) Nummern zu klein waren.
“Ruckedicku.Ruckedicku.
Blut ist im Schuh.
Der Schuh ist zu klein.
Die rechte Braut sitzt noch
daheim.”





Kommentare zu: "Blutiger Schuhsalat. Oder: Aschenputtel lebt!" (1)
hallo und ein gutes neues jahr!
ja, etwas spät, ich weiß, aber ich bin grad erst wieder heimgekommen. eine andere idee für die schuhverwechslung: vllt musste das arme kind die schuhe der großen schwester anziehen und war nun glücklich, dass sie plötzlich passten ;o) .ich wünsche ein frohes weiterschreiben in 2012, liebe grüße, mara