Wenn man jetzt im Sommer den ganzen Tag draußen ist, macht das nicht nur müde sondern auch hungrig.
Ziemlich hungrig. Unvorstellbar, was ein dreijähriger Junge mengenmäßig essen kann – zum Teil ist das mehr als ich esse (nein, ich esse nicht nur ein Salatblatt…
)
Man könnte meinen, in solchen ausgehungerten Momenten wäre es selbst wählerischen Kindern schnuppe, was es zu essen gibt.
Eli: ” Ich hab noch Huuhuunger!”
Joe: ” Was magst du denn noch haben?”
Eli: ” HUUUNGER habe ich!”
Joe: “Das ist nicht zu überhören. Ben und Krissi, habt ihr auch noch HUUUUNGER?”
Krissi: “Nein, ich bin satt.” (puh, wenigstens eine…)
Ben: “Ich brauch MaxiCosi!!!”
Ich, immer auf Höflichkeit bedacht: “Wie heißt das richtig, Ben?”
Ben: “Kann ich bitte noch einen MaxiCosi haben?”
Ich: “WAS magst du bitte genau haben?”
Ich denke einen Augenblick darüber nach, was er meinen könnte. Gibt es diese Baby-Autoschalen nun aus Schokolade? Essbare Handys und dergleichen sind ja im Sortiment eines jeden Supermarktes zu finden. Sogar hier bei uns auf dem Lande – also, nicht hier im Dorf (Supermarkt – was ist das?) sondern ein paar Kilometer weiter.
Ben startet einen neuen Versuch und übertrifft sich selbst in Sachen Ausdrucksform: “Ich hätte bitte, bitte sehr gerne einen MaxiCosi!”
Krissi springt ein und übersetzt gelangweilt: “Ben mag eine Aprikose essen.”
An Bens Grinsen erkennen wir, wie gut Krissis Übersetzung war.


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